Tiny Habit Laufchallenge Woche 4: Warum ich aufgehört habe, mich mit anderen zu vergleichen

Als ich meine Tiny Habit Laufchallenge gestartet habe, hatte ich ein ganz bestimmtes Bild im Kopf.

Ich sah mich in Sportkleidung. Mit Kopfhörern. Auf dem Laufband. Vielleicht noch mit einer kleinen Trainingseinheit danach.

So sieht Sport eben aus.

Zumindest dachte ich das.

Doch je länger meine Challenge lief, desto mehr merkte ich: Mein Alltag sieht einfach anders aus.

Ich bin Mama.

Ich arbeite im Büro.

Ich schreibe an meinem Blog und an Büchern.

Und irgendwo dazwischen soll ich noch Zeit für Sport finden.

Ganz ehrlich?

Ich frage mich oft, wie andere Mütter das schaffen.

Auf Instagram sehe ich Frauen, die morgens joggen gehen, regelmäßig ins Fitnessstudio fahren oder mehrmals pro Woche trainieren.

Und ich?

Ich freue mich manchmal schon, wenn ich in Ruhe einen Kaffee trinken kann.

Natürlich fragte ich mich immer wieder:

Warum bekomme ich das nicht hin?

Vielleicht plane ich meinen Tag falsch.

Vielleicht fehlt mir einfach die Disziplin.

Oder vielleicht…

…vergleiche ich mich einfach mit den falschen Menschen.

Denn irgendwann wurde mir klar:

Warum versuche ich eigentlich, Bewegung genauso aussehen zu lassen wie bei anderen?

Wer hat eigentlich festgelegt, dass Sport nur zählt, wenn man Sportkleidung trägt, auf dem Laufband läuft oder eine Stunde trainiert?

Warum sollte Bewegung nicht einfach zu meinem Leben passen dürfen?

Seit diesem Gedanken hat sich etwas verändert.

Ich warte nicht mehr darauf, endlich Zeit für Sport zu haben.

Ich nutze die Zeit, die sowieso da ist.

Der Weg zur Kita.

Ein Spaziergang.

Der Spielplatz.

Der Einkauf.

Genau dort findet meine Bewegung statt.

Und wisst ihr was?

Es funktioniert.

Nicht, weil ich plötzlich mehr Zeit habe.

Sondern weil ich aufgehört habe, meinem Alltag etwas aufzuzwingen, das im Moment einfach nicht zu meinem Leben passt.

Ich möchte mein Leben nicht von Zeitblock zu Zeitblock planen.

Ich habe bereits genug Termine und To-dos.

Meine Tiny Habits sollen sich leicht anfühlen.

Nicht wie eine weitere Aufgabe auf meiner Liste.

Seit ich das verstanden habe, laufe ich sogar mehr als vorher.

Ganz ohne Druck.

Ganz ohne schlechtes Gewissen.

Und vor allem ohne ständig das Gefühl zu haben, nicht genug zu sein.

Mein Learning aus Woche 4:

Vielleicht müssen wir gar nicht mehr Sport machen.

Vielleicht müssen wir einfach aufhören, unseren Alltag mit dem Alltag anderer zu vergleichen.

Denn Bewegung muss nicht perfekt aussehen.

Sie muss nur zu deinem Leben passen.

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