Meine 5 Helfer gegen die Hitze – so haben wir die 40 Grad überstanden
Ich weiß nicht, wie es euch ging, aber als die Temperaturen plötzlich die 40 Grad marke knackten, dachte ich ehrlich:
Ich gehe ein wie eine Blume ohne Wasser.
Ich hatte keine Lust, mich zu bewegen, weil schon nach wenigen Schritten komplett verschwitzt war.
Liegen war unangenehm.
Schlafen war kaum möglich.
Und egal, was ich machte – irgendwie fühlte sich alle einfach nur heiß und klebrig an.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass einfach nichts hilft.
Bis mein Mann plötzlich mit seinen Kühltüchern von Fit-Flip *für sein Segelboot um die Ecke kam.
Ich muss zugeben:
Im ersten Moment musste ich lachen.
Mit diesen Dingern sieht man wirklich ein bisschen aus wie ein Ninja.
Ich dachte nur:
„Das soll jetzt helfen?“
Also probierte ich es trotzdem aus. Und was soll ich sagen?
Es war unglaublich angenehm.
Am Ende saßen wir tatsächlich alle mit diesen Kühltüchern auf dem Kopf in der Wohnung und konnten endlich wieder ein bisschen durchatmen.
Manchmal sind es eben genau die Dinge, über die man zuerst schmunzelt, die sich später als echte Geheimtipps herausstellen.
1. Kühltücher – mein Überraschungsfavorit
Einfach nass machen, auswringen und in der Luft herumwirbeln und in den Nacken oder auf den Kopf legen.
Für mich war das mit Abstand der größte Gamechanger während der Hitzewelle.

2. Eisgekühltes Ingwerwasser statt heißem Tee
Weill ich gleichzeitig mit Halsschmerzen zu kämpfen hatte, trank ich ständig Ingwertee mit Honig.
Irgendwann konnte ich ihn allerdings einfach nicht mehr sehen.
Also kam ich auf eine andere Idee.
Ich kochte frischen Ingwer in Wasser auf, ließ ihn anschließend vollständig abkühlen und füllte ihn mit kaltem Wasser und wieder verwendbaren Eiswürfeln * auf.
Das Ergebnis?
Ein herrlich erfrischendes Getränk, das gleichzeitig meinem Hals gutgetan hat.
3. Fenster tagsüber geschlossen halten
Auch wenn es sich erstmal falsch anfühlt, haben wir tagsüber fast alle Fenster geschlossen gehalten.
Nur morgens, wenn die Luft noch angenehm kühl war, haben wir einmal komplett durchgelüftet und in der ganzen Wohnung Durchzug erzeugt.
Nachts blieben die Fenster weit geöffnet.
Mit Fliegengitter, versteht sich.
Denn frische Luft ist wunderbar. Stechmücken im Schlafzimmer eher nicht.
4. Eine kleine Wasserschlacht auf dem Balkon
Am Vormittag haben wir unseren kleinen Pool *auf dem Balkon aufgebaut. Der übrigens für solche Tage genau richtig ist, da er auch überdacht ist. Und somit ein wenig Schatten spendet.
Das Badespielzeug wurde herausgeholt und unsere kleine Maus setzt sich mitten hinein und spielte sofort los.

Eigentlich wollte wir uns nur ein bisschen abkühlen. Doch irgendwann fing die kleine Maus an, mit Wasser zu spritzen. Und plötzlich standen wir drei Mädels mitten in einer kleinen Wasserschlacht.
Der Balkon war komplett nass. Wir ebenfalls.
Und ganz ehrlich? Es war uns völlig egal.
Wir haben gelacht, uns gegenseitig nach gespritzt und einfach den Moment genossen.
Gerade bevor die große Mittagshitze kam, war das die schönste und angenehmste Abkühlung des Tages.
5. Kleine Abkühlung für unsere Tochter
Auch außerhalb des Pools haben wir unsere kleine Tochter immer wieder mit einem kalten Waschlappen oder dem Kühltuch an den Füßen, Handgelenken und im Nacken gekühlt.
Man merkte sofort, wie gut ihr das tat.
Gerade Babys und Kleinkinder können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie wir Erwachsene.
Deshalb waren die kleinen Abkühlungen zwischendurch Gold wert.
6. Viel trinken und leicht essen
Gerade an heißen Tagen habe ich gemerkt, wie sehr schweres Essen den Körper zusätzlich belastet.
Frische Salate.
Obst.
Viel Wasser.
Und leichte Mahlzeiten.
Mein Favorit war ein großer Salat mit gebratenen Hähnchen.
Lecker, sättigend und trotzdem angenehm leicht.
Denn nichts bringt den Körper bei über 40 Grad mehr ins Schwitzen als ein schweres heißes Mittagessen.
Mein persönliches Sommer-Learning
Diese Hitzewelle hat mir gezeigt, dass man manchmal gar keine komplizierten Lösungen braucht.
Oft reichen schon ein paar kleine Veränderungen, um den Alltag deutlich angenehmer zu machen.
Und manchmal entstehen zwischen all der Hitze sogar wunderschöne Erinnerungen, die ich mir schon immer gewünscht habe.
Wie unsere spontane Wasserschlacht auf dem Balkon.
Oder drei Menschen mit Kühltüchern auf dem Kopf, die aussehen wie kleine Ninjas und trotzdem glücklich sind.
Vielleicht ist genau das das Schöne am Sommer.
Nicht, dass alles perfekt läuft. Sondern dass wir das Beste daraus machen.
Und falls wirklich gar nichts mehr hilft…
… dann bleibt immer noch mein letzter, nicht ganz ernst gemeinter Tipp:
Ein Buzzcut macht den Sommer bestimmt auch ein bisschen erträglicher. 😉
Ich wünsche euch einen wunderschönen Sommer.
Passt gut auf euch auf, trinkt genug, genießt die warmen Tage und sammelt viele kleine Erinnerungen mit den Menschen, die ihr liebt.
Welche Tipps helfen euch bei Hitze?
Habt ihr noch einen Geheimtipp?
Schreibt mir gerne in die Kommentar.
Vielleicht entsteht daraus sogar ein zweiter Sommerartikel. 🌞
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