Tiny Habit Laufchallenge Woche 5: Warum kleine Schritte manchmal völlig ausreichen

Es ist Sonntag.

Und ja – ich habe auch in dieser Woche meine 5 Kilometer geschafft.

Nicht auf dem Laufband.

Nicht bei einem langen Lauf.

Sondern wieder durch Spaziergänge.

Und wisst ihr was?

Mittlerweile fühlt sich genau das richtig an.

Wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, merke ich, dass aus meiner Laufchallenge langsam eine Gewohnheit geworden ist.

Nicht, weil ich jeden Tag bewusst daran denke.

Sondern weil ich immer öfter automatisch nach kleinen Möglichkeiten suche, mich zu bewegen.

Genau das ist wahrscheinlich der größte Unterschied zu den ersten Wochen.

Am Anfang war die Challenge noch eine Aufgabe auf meiner To-do-Liste.

Heute gehört sie einfach zu meinem Alltag.

Natürlich klappt das nicht jede Woche gleich gut.

Manchmal spielt das Wetter einfach nicht mit.

An anderen Tagen jagt ein Termin den nächsten.

Und manchmal bin ich nach einem langen Arbeitstag einfach froh, wenn ich auf dem Sofa sitze und nichts mehr machen muss.

Früher hätte ich wahrscheinlich gedacht:

“Diese Woche schaffe ich meine 5 Kilometer einfach nicht.”

Heute denke ich anders.

Ich frage mich nicht mehr, ob ich Zeit für Bewegung finde.

Ich frage mich, wo sie heute in meinen Alltag passen könnte.

Vielleicht ist es ein längerer Spaziergang.

Vielleicht laufe ich bewusst einen kleinen Umweg nach Hause.

Oder ich verbinde den Weg zur Kita mit einer zusätzlichen Runde.

Es sind genau diese kleinen Momente, die am Ende den Unterschied machen.

Ich muss meinen Tag nicht komplett umplanen.

Ich muss keine zwei Stunden freischaufeln.

Ich darf meine Bewegung einfach Stück für Stück sammeln.

Und genau das liebe ich mittlerweile an den Tiny Habits.

Sie verlangen keine Perfektion.

Sie möchten einfach nur einen kleinen Platz in meinem Alltag finden.

Natürlich wünsche ich mir auch, irgendwann wieder regelmäßig auf dem Laufband zu laufen oder längere Strecken zu schaffen.

Aber im Moment ist das gar nicht mein Ziel.

Mein Ziel ist es, dranzubleiben.

Denn ich glaube inzwischen, dass Beständigkeit viel wichtiger ist als Perfektion.

Fünf Kilometer sind am Ende eben nicht einfach nur fünf Kilometer.

Sie sind fünf Kilometer, die ich trotz Arbeit, Familie, Haushalt und meiner Selbstständigkeit geschafft habe.

Nicht perfekt.

Nicht spektakulär.

Aber ehrlich.

Und genau deshalb bin ich stolz darauf.

Mein Learning aus Woche 5

Tiny Habits müssen sich nicht groß anfühlen, um etwas in unserem Leben zu verändern.

Manchmal reicht ein Spaziergang.

Ein kleiner Umweg.

Oder zehn Minuten mehr Bewegung als gestern.

Denn genau diese kleinen Schritte sorgen dafür, dass aus einer Herausforderung irgendwann eine Gewohnheit wird.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Tiny Habits so gut funktionieren:

Sie passen sich meinem Alltag an – und genau deshalb bleiben sie auch. 💛

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