Sich selbst verloren – warum dieser Blog überhaupt existiert
Da ist er wieder.
Dieser Moment, in dem man erkennt, dass man sich selbst verloren hat. Ich kann nicht genau sagen, wann es mir aufgefallen ist aber nach der Geburt meiner ersten Tochter hatte ich das auch schon. Und man sollte doch meinen, dass man genau daraus lernt oder?
Jetzt, 5 Monate nach der Geburt meines zweiten Kindes, merke ich: An eine Morgenroutine für mich ist nicht zu denken. Außer ich stehe um 3 Uhr nachts auf – und ja, das ist auch schon passiert. Natürlich nicht freiwillig.
Ich brauche einen Raum. Für Gedanken, die sonst zwischen Milchflaschen, veganer Ernährung (wegen Milcheiweißallergie der jüngsten Maus) und bleierner Müdigkeit verdampfen.
Diese Raum hier – mein Blog – soll mein Wachstumstagebuch werden. Ein Ort, an dem ich ehrlich bin. Hart zu mir selbst und auch selbstkritisch. Und hoffentlich auch sanft. Ich will mich selbst wiederfinden und mich als zweifach Mama neu entdecken.

Wenn du dir im Mama-Alltag ebenfalls kleine kreative Auszeiten schenken möchtest, kann ich dir mein Malbuch ans Herz legen. Es enthält Mandalas, positive Affirmationen und Entspannungsmusik per QR-Code.
Ich will Routinen finden, die nicht nur mir, sondern uns allen helfen. Ich will mich auch einfach mal auskotzen dürfen. Nicht nur immer still und leise sein. Nicht immer nur funktionieren.
Vielleicht finde ich auf dem Weg zurück zu mir ja ein paar Gleichgesinnte.
Na dann würde ich mal sagen:
Let´s Klartext.

