Still-BH – für immer?
Es ist soweit. Ich habe abgestillt. Und zwar nicht, weil ich es unbedingt wollte – sondern weil einfach nichts mehr da war. Mehr Flaschennahrung, aufgrund der Milcheiweißallergie, führte wahrscheinlich zu einer zurückgehenden Milchmenge. Es kam, wie es kam. Und wisst ihr was? Ich bin wirklich komplett fein damit.
Meine Kuscheleinheiten und die Nähe zu meiner Jüngsten bekomme ich trotzdem noch. So wie jetzt gerade. Während ich diese Zeilen schreibe, schläft sie auf mir.
Und doch…ist es ein kleiner Abschied. Keine Stilleinlagen mehr. Kein nerviges nächtliches auslaufen (hier kann ich euch übrigens wirklich die Auffangschalen von Medela empfehlen) und keine Suche mehr in der Öffentlichkeit nach einen bequemen Stillplatz.
Aber eine Frage bleibt:
Was mach ich mit all meinen Still-BHs?
Ganz ehrlich?! Ich trage sie einfach weiter. Ja, wirklich.
Sie sind bequem, praktisch und haben einfach diesen Mama-Alltag-Komfort, den man nicht unterschätzen sollte. Ich trage meine Lieblings-Still-BHs sogar beim Sport. Wer den Film „Bad Moms“ kennt, erinnert sich vielleicht an die Szene, in der Mila Kunis von ihren Freundinnen belächelt wird, weil sie nach Jahren noch Still-BHs trägt. Und ich dachte nur: Jawohl! Same Girl.
Denn mal ehrlich – Still-BHs haben doch eigentlich nur Vorteile:
- Breiter Umfang = mehr Bequemlichkeit
- Keine Hakenakrobatik am Rücken
- Ein Clip -zack – da ist die Brust (und eventuell freut sich darüber auch der ein oder andere Partner oder Partnerin)
Der einzige Makel? Keine Seide. Kein Sexy ohne dabei wahnsinnig viel Geld zu lassen.
Also, liebe Dessous-Designer: Wie wäre es mal mit bezahlbaren sexy Still-BHs – ganz ohne Stillen?
Mein Fazit: Meine Still-BHs kommen nicht in den Müll. Sie bekommen ihren festen Platz und werden mit Würde und Stolz getragen. Weil bequem auch schön sein kann. Und weil Mama sein nicht heißt, sich in unbequeme Bügel zu quetschen. Punkt.
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