Wie lange dauert die Kita-Eingewöhnung wirklich?

Was habe ich mich auf die Eingewöhnung gefreut.

Ein paar Stunden Betreuung für die Kleine, danach nach Hause, den Alltag erledigen und endlich wieder etwas mehr Zeit für aufgeschobene Dinge haben. Vier Wochen Eingewöhnung, dann entspannt sechs Stunden Kita am Tag – so hatte ich mir das vorgestellt.

Tja. Wohl etwas zu optimistisch gedacht.

Aus vier Wochen wurden plötzlich acht.

Direkt nach der ersten Woche kam die erste fette Erkältung. Zwei Wochen krank. Also wieder von vorne anfangen.

Täglich eine Stunde Kita. Langsame Trennung. Schritt für Schritt die Abwesenheit verlängern.

Nicht unbedingt das, was ich mir unter „Eingewöhnung“ vorgestellt hatte.

Worauf mich aber wirklich niemand vorbereitet hat: Wie fertig ein kleines Wesen nach der Kita sein kann.

Völlig erschöpft. Reizüberflutet. Emotional durch.

Teilweise schläft sie danach drei Stunden auf mir ein – und der Haushalt? Der wartet immer noch genauso wie vorher.

Und plötzlich sind zuhause Dinge schwierig, die vorher völlig normal waren. Wickeln nach der Kita? Auf einmal ein Drama.

Jetzt mal Klartext:

Ich habe mir die Kita-Eingewöhnung komplett anders vorgestellt.

Und das Verrückteste daran?

Während man sich vorher so sehr auf ein bisschen Entlastung freut, vermisst man die kleine Maus am Ende trotzdem, sobald sie dort ist.

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