Stressbewältigung im Alltag: Tipps für mehr Freiheit

Es gibt Tage, an denen springen meine Gefühle von einer Sekunde auf die andere.

Von „Ich liebe dich“ zu „Ich hasse dich“.

Meine Gedanken wechseln von „Ich liebe meine Kinder“ zu „Ich möchte einfach nur frei sein.“

Frei von Verantwortung.

Frei von Stress.

Frei davon, ständig funktionieren zu müssen.

Und für ein paar Tage im Monat bin ich fest davon überzeugt, dass genau das mein wahrer Wunsch ist.

Bis ich am nächsten Morgen aufwache und mich plötzlich wieder „normal“ fühle. Ruhiger. Klarer. Mehr wie ich selbst.

Die größte Erkenntnis hatte ich während einer Autofahrt.

Ich saß im Auto und am Steuer und wollte in diesem Moment nur gegen eine Mauer oder in ein anderes Auto fahren. Nicht weil ich wirklich sterben wollte. Sondern weil ich einfach nur raus wollte aus dieser Situation, aus den Gefühlen, aus diesem Druck in meinem Kopf.

Und genau da bekam ich Angst.

Weil mir plötzlich klar wurde:

Das ist nicht „normal“.

Vor allem nicht, wenn diese Gedanken immer wieder zur gleichen Zeit im Zyklus auftauchen.

Also begann ich mich zu fragen:

Wie komme ich aus dieser Spirale wieder heraus?

Was könnte mir wirklich helfen?

Und ehrlich?

Die Antworten waren oft einfacher, als ich dachte.

Ich gehe mittlerweile jeden Tag raus an die frische Lust. Und zwar allein, nur für mich.

Das klingt vielleicht banal, aber genau das befreit meinen Kopf.

Ich versuche außerdem, Bewegung in meinen Alltag zu integrieren. Nicht, weil ich plötzlich zur Fitness-Maus werden möchte – sondern weil mein Körper diese Bewegung braucht. Das Laufband steht griffbereit. Ein paar Hanteln ebenfalls. Und manchmal reichen schon 15 Minuten.

Meditation ist inzwischen ein riesiger Teil meines Alltags geworden.

Früher hätte ich niemals gedacht, dass ich sowas einmal sagen würde.

Aber heute meditiere ich oft abends vor dem Schlafengehen. Oder wenn meine Kleine auf meinem Arm einschläft. Diese paar Minuten helfen mir, meine Gedanken wieder zu sortieren und meine Körper herunterzufahren.

Ich versuche außerdem, mir bewusst Ruhe zu erlauben und Stress zu vermeiden. Wobei wir ehrlich sein müssen: Mit Kindern ist das natürlich nicht immer so einfach.

Was mir aber ebenfalls unglaublich geholfen hat:

Ich habe meinen Mann mit eingebunden.

Ich habe ihm alles erzählt. Ehrlich. Offen. Ohne Scham.

Damit er versteht, was in mir passiert und mich in dieser sensiblen Phase unterstützen kann. Mehr Rücksicht nimmt. Mir Stress abnimmt. Einfach mitträgt.

Und auch das macht einen riesigen Unterschied.

Trotzdem werde ich das Ganze zusätzlich ärztlich abklären lassen. Einen Termin habe ich bereits vereinbart, denn ich finde:

Wir sollten anfangen, solche Themen ernst zu nehmen.

Und falls ihr möchtet, halte ich euch hier auf dem Laufenden.

Falls ihr Fragen dazu habt oder selbst ähnliche Erfahrungen gemacht havbt, schreibt gerne in die Kommentare.

Eure Lindex

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